2019

 

Nach 26 Jahren Theaterarbeit als Bühnenbildnerin und Regisseurin habe ich 2011 den Weg der bildenden Kunst eingeschlagen. Die Malerei war für mich immer Teil meines Lebens, aber aus existentiellen und familiären Gründen, konnte ich mich ihr erst 2011, mit 56 Jahren, vollständig zuwenden. Das Erforschen der Grenzen der Wahrnehmung und der Natur der Illusion, die sich in einer dünnen Farbschicht materialisiert, lässt mich erkennen wonach es sich für mich lohnt zu suchen.

 

Die Realität der Schönheit ist unsichtbar wie der Atem. Es geht mir um den Arbeitsprozess, die Auseinandersetzung mit der Materie. Das Schaffen des Gleichgewichts zwischen Absicht und Entdeckung führt dazu, dass man mehr findet, als man zu Beginn suchen wollte. Der Prozess erschließt mir zusätzlich Einsichten, die ich nicht mit einer anderen Sprache vermitteln kann. Meine Intuition hat dabei Priorität und die Entscheidungen gehen häufig gegen „die Vernunft“.

Eine Empfehlung

 

Gabrielthibaudeau.com und troublemakers.ca haben mit meinem Leben in Montréal zu tun. Sie sind beide Teil der Ateliers Marconi, einer ehemaligen Unterwäsche Manufaktur, die 2006 in Lofts umgebaut wurde. Dabei kommt es in den Ateliers Marconi zu regem Austausch zwischen den Künstlern, die da arbeiten und wohnen.

o.T 1, 2018, 30 x 25 cm, Acryl auf Leinwand

2018

 

Seit fast einem Jahr, (März 2017), arbeite ich mit der italienischen Malerin Stella Radicati an einem gemeinsamen Projekt. Der gemeinsame Wunsch mit unterschiedlichen Techniken und Ausdrucksformen, Arbeiten zu einem Thema zu erschaffen, ist der Ausgangspunkt unserer Entdeckungsreise. Das Thema ist „die Elemente“.

 

Stella erarbeitet sie über die Darstellung des weiblichen Körpers in subtilen Zeichnungen. Ich habe mich auf die Natur fokussiert, weil Landschaft und ihre Elemente schon seit einiger Zeit mein Hauptinteressensgebiet sind.

 

„Die Elemente“ sind ein weites Feld. Es umfasst für mich auch formale Aspekte der Arbeitsweise. So entstanden bisher als Teil des Projektes der Zyklus mit vier Arbeiten in modularer Form. Erde, Luft, Wasser, Feuer , jeweils in grossen Formaten, die sich aus einzelnen Bildern modular auf verschiedene Weise zusammenfügen lassen. Eine Serie von 13 kleinen Formaten, 30 x 30 cm, natura in pezzi (Natur stück-   weise), und eine Serie von fünf Bildern, 40 x 40 cm, die jeweils drei Ausschnitte von einem «Element» zeigen, um die Komplexität auch formal zu unterstreichen.

 

Stella Radicati und ich sind im Moment dabei für dieses Projekt eine Ausstellungstournee zu akquirieren, die sich von Italien, über die Schweiz nach Luxemburg bewegen wird.

2018

 

Seit März 2018 bin ich Mitglied der luxemburgischen Künstlervereinigung ARC a.s.b.l.. Ich nehme regelmässig an den Gruppenausstellungen teil. Die nächste Ausstellung ist in der Veiener Konstgalerie vom 29. 11. bis zum 9. 12. 2018 (Die „Veiner Konstgalerie“ ist die Kunstgalerie der Gemeinde Vianden im Norden von Luxemburg).

2019 kommt zum 60-jährigen Bestehen des ARC ein Buch heraus.

2017

 

Eine Taiwanesische online Galerie hat einige Bilder von mir in ihren virtual art-room aufgenommen. Sie haben mich kontaktiert und ich fand die Idee wirklich fein.

 

Hier ist der Link

2015

 

Am 15. September 2015 erschien Astrid Kohlmeiers Gedichtband „flüstere mir mein meer glatt“ mit einigen meiner Bilder. Astrid Kohlmeiers Gedichte tun gut. Der tiefsinnige Humor nimmt mit in die lebendigen Wortlandschaften und hinterlässt eine zarte Schwingung.

 

Die Präsentation fand am 15. September 2015 im „CuntRa La Kunsthure“,
Feuerbachgasse 9, 8010 Graz statt.

2014

 

Ein kleiner, liebevoller Text von Gabrielle Seil über mich ist zur Vernissage in Utes Galerie in Schrondweiler in der „revue“ erschienen. Er beschreibt sehr schön, wie meine Reise in der Kunstwelt verläuft, und ich mich entwickelt habe. Vielen Dank dafür!

 

Foto: Ute Metzger

Eva Paulin

1, Kiirfechstrooss

6834 Biwer

Luxemburg

 

 

7030 Marconi / bureau 203

Montreal, Quebec, Canada

 

Telefon: 00 35 26 216 144 14

Web: www.evapaulin.com

 

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